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-Vom Geist
„Der Heere Könige floh»! sie flohn!
Die Bewohnerin des Hauses rhcilet Beut' aus.
Was ruht ihr zwischen de» Tränkrinnen da?Der Laube Federn sind gar silberhell!
Und ihre Flügel funkeln gelbes Gold!
Als der Allmächtge Könige zerstrcuete,
Fiel Schnee auf dem Zalmon,"
Vermulhlich Worte aus einem asten Sicgesliedo,die gemeiniglich auch Spottlieder waren; offenbarhergenommen vom Siege der Deborah. Im nörd-lichen, waldigen Theil des jüdischen Landes gingendamals Freiheit über Israel aufi): die Regenzeitbeförderte den Sieg, also geschieht des SchneesErwähnung ie). Weibern wird die Siegesbotschaft
i) Jes- s, 1-5. ist wahrscheinlich eine Anspielungauf diese Stelle.
K) Die Worte „es siel Schnee auf dem Zalmon"gehören zur Spott-Anrede des Siegesgesangesund bedürfen also keiner Aenderung. Die zurück-bleibenden Stämme scheue» sich vor dem unge-stümen Winterwetter, das eben die Heldin De-borah zu ihrem Angriff und Siege bequem fand.Wenn selbst der niedrige Berg Zalmon, der imsüdlichen Judäa lag, mit Schnee bedeckt war;wie viel mehr mußten es die nördlichen höhernBerge seyn, wohin der Kriegszug geschehen soll-te? Diesen weisen Schluß machten die südlichenStämme, und blieben bei ihren Tauben ruhigsitzen. Es ist als sänge der Gesang:
Die ihr da zwischen Hürden ruht,
Was säumt ihr Träge da?