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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

stand der prachtichsten Poesie Word. Moses denktan sic in seinem Segensspruch ck) sehr gesetzlich; erspricht mich hier als Gottes Vertrauter, dem diefürchterlichste Sache lieblich und lehrend war. DerHochherrliche mit Blitzen in den Händen wird ihmein Vater und Lehrer seiner versammleken Kinder.Die Folge wird dies weiter entwickeln; hier bemer-ken wir nur, daß die Erscheinung Gottes auf Sinaizu Personistcationcn Anlaß gegeben, die die ganzecbraische Poesie schmücken, der Glanz, die Feuer-strahlen Gottes wurden Engel, Ordnungen undReihen, in deren Mitte das Gesetz gegeben war.Schon David s) bildete sie zu einem feurigen Heer-lager Gottes, und Daniclk) machte sodann diesezehntausend mal tausend um Gott völlig zu seinerBefehle Dienern; eine Reihe rabbinischer Verfeine-rungen , daß durch Engel das Gesetz gegeben undausgesprochen sei), ist darauf gegründet.

Da Jehovah als Kricgsgott von Sinai auf-bricht, für Israel zu streiten, begleiteten ihn alsodiese Heere: so erscheint er im Lobgesanae der

Deborah, wo sogar Schlachtordnungen der Sternefür Israel streiten Z), und ich zweifle nicht, daßdaher auch der hohe Name Gottes, Jehovah Zeba-oth, den Ebraern eigen worden. David brauchtihn zuerst gegen den Philister 1i) und erklärt ihnals den Namen eines Gottes der Schlachtordnun-gen Israels, d. i. als 'einen, der für Israel streitet.

-l) 5 Mos. 3g , 2.k) Dan. 7, io.d) r Sam. 17, H5.

e) Psalm 68 , 18.

§) Richter 5 , ß. 20,