der Ebraischen Poesie.
83
sind, von denen es schiene, sie konnten damals nochnicht gesungen werden: so denke man, daß Tempel,Heiliathum und daö Land, wohin sie ziehen sollten,in Gottes und Moses Geist schon da war, und daßdieser dadurch auf die Anstalten und Züge, die ge-macht werden sollten, im Triumph gleichsam vor-bereitete.
Dies Lied nun, von dem ich einen schwachenNachhall gegeben, gab den Ton der ebräischen Sie-geslieder an, wie der Gesang der Deborab und der63te Psalm zeigen. Eben dieselbe» Einschnitte undAbsätze, eben der affonirende Freudenklang belebenden Rbythmus. Die öfteren Ausrufungen, Laswiederkommende
Preis dem Jehovah!
Lobsingr dem Jehovah!
die Anmuntcrungen an die Zuhörer und den Sän-ger selbst. die bisweilen die Rede zertheilen odervielmehr neu beleben, sind gleichsam die Stabe, andenen sich der historische Gesang aufrichret. Zn denPsalmen sind die Hallelujah daraus geworden, einbelebendes Freudengeschrei des Ekors. das viele Na-tionen beinah in diesen Tönen rennen, und dasdie Ebraer ihrem Iah oder Zehovah wciheten.
Die Erscheinung Gottes auf Sinai ist in dersimpeln Mosaischen Beschreibung schon fürchterlicherhadena); sehr natürlich also, daß sie ein Gegen-
F 2
c) 2 Mos. rg, re».