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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

Du führst es tapfer fortZu deinem Heilgen Ort.

Es hören es die Völker und zittern schon!Angst ergreift die Bewohner Philisterlandes.

Die Fürsten Edoms beben schon!

Die Lapfern Moabs fasset Todesangst:Zerschmolzen stehn die Bewohner Kanaans.

Laß fallen auf sie Furcht iTodes - Schrecken vor deinem machtgen Arm!Erstarren laß sie zu Stein,

Bis daß durchhin gegangen dein Volk, Jehovah!Bis daß durchhin gegangen dein dir erkauftesVolk.

Führe sie,

Pflanze sie

Auf deinem Erbgebirge,

Dem Orte deiner Wohnung,

Die du dir selbst bereitet hast, Jehovah!

Zum Heiligthum, das deine Hände bauten.Jehovah herrscht ein König in Ewigkeit,

In Ewigkeit!

Vielleicht endet hier der Gesang und das folgendewäre nur eine kurze Wiederholung des Inhalts:

Aus zog Roß und Wagen Pharao,

Mit seinen Reutern zog er in das Meer!

Da ließ Jehovah über sie kommenFluthen im Meer;

Israels Stämme gingen trocken hindurchMitten im Meer:

so daß diese Zeilen gleichsam der Denkspruch waren,den von der ganzen Begebenheit jeder im Gcdacht-uiß behalten mußte. Wenn Stellen in diesem Liede