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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebräischen Poesie,

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Sie sanken zum Grunde hinabWie ein Stein»

Deine Rechte- Jchovah, hat sich hochherrlicherzeiget!

Deine Rechte, Jehovah, zerbrach den Feind!

Duckh deine hohe Kraft

Zertrümmerst du, die wider dich stehn:

Du schnaubest Rache aus,

Sie müssen verwehn,

Wie Spreu.

Vorm Hauche deines Athems thürmten dieWasser sich,

Wie Fluthenhaufen stelleten sie sich,

Es starrten die WellenIm tiefen Meer

Der Feind sprach; sie verfolgen, ergreifen, zurBeute sie theilen

Will ich; an ihnen kühlen den Muth!

Mein Schwert ausziehn,

Wertigen sie!

Da hauchte dein Wind:

Sie deckt das Meer!

Sie gingen hinab wie BleiIn der gewaltigen Fluth.

Wer gleicht dir, Herr!

Unter den Göttern, wer? ,

Wer ist wie du hochherrlich imGottes-Pracht?Schrecklich im Lobe, voll Wundermacht!

Aus recktest du die Hand;

Die Erde schlang sie auf»

Und führest nun mit sanfter HandDein auserkauftes Volk.

Herders Werke z. Rel, «.Theo!» Ik. F