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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

Aufopferung er auf andere Falle zärtlich einwendet.Ein gleiches istS mit de» Wüsteneien, sie Gott zuEbnen, zu fruchtbaren Gcfidlcu macht; Bilder, indie auch die Rückkehr aus der Gefanqenschaft, jadie schönsten goldenen Zeiten der Zukunft eingcklei-det werden. Ich müßte einen großen, obwohl viel-leicht den angenehmsten Thcil von Jesajas und an-dern durchgehn, wenn ich reiche Beieqo hievon ge-ben wollte. Bis in jene Welt erstrecken sich dieBilder von der Befreiung aus Aegypten, vomDurchgänge durchs Meer, vom Laubhüttenfest, vonder Schechina, die über ihnen wohnte, von Ka-naan, das sie erlangten: und in der OffenbarungJohannes, dem feinsten Auszuge aller Propheten,sind sie aufs höchste veredelt Ich möchte also einemJünglinge, der die Psalmen und Propheten gene-tisch verstehen will, statt aller andern die Hauptre-gcl geben:lies Mosen! ließ die Momische Ge-schichte!" Oft giebt Ein Wort, das darin vorkommt,zur schönsten poetischen Einwickelung in ganzen Ka-piteln Anlaß: was bei den Griechen Homer ist, istbei den Ebraern Moses.

Von den Plagen über Aegypten werden wirspäter reden; jetzt merken wir uns nur einige Sie-geslicdcr über diese Befreiung und Wundergefchichte.

Ein Lied aus der HeldengeschichteIsraels.

Der richte Psalm.

Da Israel ags ypten zog,

Jakobs Geschlecht aus einem fremde» Volk: