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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

ihn, der seine Absicht vollenden sollte. Alles, waszum Wohlstände, zur Aufklärung, Freiheit undSicherheit des Volks Jehovah beitrug, war vomGeist Jehovah erweckt und gerüster, wie die -Bei-spiele der Richter zeigen. Ein schöner National -Idiotismus.

4 . Wie nun auch das Edelste der Welt gemiß-braucht wird: so wards auch der Prophetenname.Oratorso lu-zii?, uclvocsti pistrias sollien sie sepn,und sie wurden mit der Zeit Priester Baals, falschePropheten, so daß jener Micha, jener Elias sich zuihrer Zeit als Zeugen des Gottes der Wahrheitenallein fanden und Arnos gar kein Prophet genanntzu werden begehrte. Es war mi, diesem Amt, wiemit allen Äerntern, sobald sie Handwerk werden.

5. Also stoße man sich nicht, weder an pro-phetische Visionen, noch an Wunder und Zeichen;beide waren zum Beruf eines Weisen nicht unum-gänglich nölhig. Die Abhandlung hat gezeigt, daßdie Ausmalung der Züge von der Erscheinung Got-tes um so mehr zunahm, je schwacher die Zeiten wur-de» , >e mehr der menschliche Geist cs norhig lwtte,durch große Gemälde gerührt zu werden. Das WortGottes nahm zu, je mehr seine Kraft und Thatabnahm. Wunder und Zeichen endlich muffen wirwach dem Sprachgebrauch Morgenlands erklären.AlleS Ausserordentliche und Treffende hieß Zeichen:auch ein Buch, eine Schrift, ein Gedicht, einkünstlicher Ausdruck; wie vielmehr denn eine ausser-ordentliche Begebenheit, ein aufforderndeZ Phäno-nitnon derIeit! Auf diese merkten die Weisen, undda jie ans Volk sprachen, stellten,ste dieselbe ins