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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebrai scheu Poesie.

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Und Ihr, die spat am Abend der ProphetenIn Dämmerung, in Schatten sahn die Zukunfto);

Ihr alle, die ihr jetzt in höhcrm Lichte,(Entkommen eurem Drang' von in - und außen)

I» Palmenhainen wandelnd, athmet Ruhe,

Die Horeb, Zion, Karmel euch nicht gaben;

Was seh ich? mischen sich mit euch auch freundlichDie Weisen andrer Völker? die VertrautenDer Gottheit aller Erde, der DruitenErwählte Zahl, Pythagoras und, Orpheus,

Und Plato, und wer sonst des Volkes Vater,

Ein Weiser der Gesetze ward, wer traulichUnd rein sein Ohr zu Gottes Stimme neigte,

Und rein sein Herz zur Gottesslamme weihte.

Anhang.

Warum waren aber Prophten so vorzüglichdiesem Volke eigen?

Mich dünkt, auch dieses erhellet aus der Ge-schichte desselben. Da cS sein Ahnenstolz war,OriAiwes zu haben, die mit Gunstbczcugungen desSchöpfers der Welt bezeichnet, bis zum Anfängeder Welt stiegen, so mußte dies Heiligthum der Fa-milie sich auch in der Denkart ihrer erlesensten Va-ter zeigen. Seth, Noah, Sem gehören dahin,und bei Abraham ward diese Bestimmung auszeich-

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