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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

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wärt ein Zeichen - erscheint, ist dies Zeichen der Boteseines Anblicks, sein Gesandter.

Dem Moses war die göttliche Erscheinung alsonur ein Symbol; wir wissen aus seiner sparern Ge-schichte, wie Gott cs ihm weigert, ihm sich selbstsehen zu lassen, ob er wohl vertraulich mit ihmsprach, wie ein Freund zum Freunde. Er gehetnur, vermuthlich in Wetter und Glanz, ihm vor-über, und eine Stimme muß seine Thaten, seine,eines Geistes, Eigenschaften preisen, c) Ich glaube,es giebt in allem, was die Menschheit dichten kann,wenig so erhabne Situationen, als diese einfach er-zählte Gottesgeschichte.

Kam Moses zu dem heiligen Grzelt:

So stieg die hohe Wolke nieder, .

Und stand am Zeltesthor und sprach mit ihm.

Es sah das ganze Volk die Wolke stehnAn Zeltes Thor und alles Volk stand auf,

Und jeder bückre sich vorm Thor des Zelts.Jehovah sprach mit Mose, Mund zu Mund,

So wie ei» Mann mit seinem Freunde spricht.

Und Mose sprach zu Gott:sieh, du gebo-test mir!

Laß ausziehn dieses Volk!" Und zeigtest mirnicht an,

Wen du zur Hülfe mit mir senden würdest?

Du sprachest nur: ich kenne dich beim Name»!Du hast vor meinem Antlitz Gnade sunden.

Jehovah sprach:mein AngesichtSoll mit dir gehn und Ruhe dir gewahren."

Er

e) » Mos. Ä, 9-a3. Kap. 3H,