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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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der Ebra ischen Poesie. 47

und den Anstalten Moses, doch ohne Bilderdienstund Abgötterei, Symbol Jehovahs. So oft heißtGott bei ihm ein verzehrend Feuer, dessen Zorn bisin die unterste Liese brennet. Auf Sinai erschiener alto: in einer Feuerwolke zog er vor Israel her:heiliges Feuer siel vom Himmel und verzehrte dasDpfer: eine Wolke wie Feuer bedeckte die Wohnung.In Propheten und Psalmen sind diese Bilder ge-wöhnlich.

Der Gott, der sich hier offenbarte, nennt sichIehovah , und heißt auch der Engel Ichovahs. k>)So ziehet in der Wolke Zehovah vor Israel her,und doch ists auch der Engel Gottes, der vor Israelhergeht, und abermals wieder Gottes Angesicht selbst; nur Unkunde des Geistes -Moses in diesem Idio-tismus hat hier Zweifel machen, oder gar eigneGattungen derEngel des Angesichts" -schaffen kön-nen. Moses Iehovah ist unanschaubar; sobald erim Symbol irgend einer Natursachc erscheint: so istdiese sein Engel, d. i. sein sichtbarer Bote, odernach Moses schönem Ausdruck: Gottes Name ist inihm. Da es in den Mosaischen Büchern so oftund stark ausgedrückt wird: das Antlitz Gottes kön-ne niemand schauen oder nachbilden: so werden mitgroßem Bedacht die Namen unterschieden. Alsoauch selbst dem Ausdruck nach heißt das Angesicht, Gottesdie speciellste Vorsehung und Aussicht," dievor Israel herzieht und so fern von dieser Gegen-

1>) 2 Mos. 3, 2. 4. 6. 2 Mos. ih, rg. rh. 2 Mos.33 , 34. u. s.