men Hirten hatten große Vater, Verheißungen Got-tes über ein weites Land, Genealogien bis zu Adamhinauf, über die sie auch im größten Druck ihre(Schreiber) nie verloren. Warum erwählteMoses lieber mit seinem Volk Schmach zu leiden, alsAegyptenlands Ehre zu genießen, sobald er s,ine Ab-kunft erfuhr? Er sah die alten Vorzüge und An-sprüche seines Geschlechts, und wollte lieber Retterdesselben, obwohl mit der größesten Gefahr, als inRuhe und Ansehen sein Unterdrücker werden. DieseGenealogien also, dieser Ahnenstolz eines unver-mischten Hirtenqeschlcchts, hat uns nebst jener ur-alten Sprache auch jene alten Sagen, frei von frem-der Mythologie, (welche ihnen Abgötterei und Aber-glaube war) frei von zugemischter Gelehrsamkeit,die sie verachteten, erhalten und ihrer Poesie denGang eingedrückt, der aus den Segenssprüchen weis-sagender Vater ausging. Zm enropa-schen Gemischder Völker waren keine so alten Denkmale, keineso reine Familienpocste möglich. In Jdumaa, woFamilienfürsten in einer Harkern Lebensart herrsch-ten, hat auch bei ursprünglich derselben Sprache diePoesie, wie das Buch Hiob zeigt, einen flackern,festem Charakter-
6. Zu Fortleitunq der Genealogien gehörteSchrift, und ich habe wahrscheinlich gemacht, daßdie Buchstabenschrift eben an diesen sehr frühe ent-standen. Man sollte sich Namen merken, auf dieman alles baute.; man suchte also, da das Bildeiner Hauptmerkwürdigkeir aus dem Leben des Man-nes nicht hinreichke, Bild und Schall zu paaren.So entstanden die Charaktere des ältesten Alphabets