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Religion und Theologie Theil 2 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 2
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Vom Geist

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ein staunender Hymnus und eine feurige Ode, einsanftes Lied der Freude, oder eine Elegie der Be-trübniß, werden nicht gleich moduliren. Das giebtnun Unlereinthei,'ungen des Gesanges, die aber denHauptbegriffnicht andern. Die Elegie () dassanfw Lied der Freude oder der Liede s ) derLobgesang und wie die Gcfangweifen

weiter sogar nach Len Instrumenten abgethcilt wur-den ; alle stehen unter dem Gesänge der

seinen Namen eben von den Kadenzen und Ein-schnitten hat, die ihm die Musik anschuf. Das Liednach äußern Gegenständen einzutheilen, und z. E.eine besondere Gattung Idyll zu nennen, ist uncb-räiseh, selbst unpoetisch. Auch bei den Griechenwar nicht jedes Idyll und alles in ihm Gesang;in dem vortrefflichen Liede der Lieder ist nicht allesIdyll, obgleich aller »PA sanfter Gesang ist. Auchdie Bilderrcde selbst die künstlichste Gat-

tung derselben, die verschlungene Aufgabe (NI'N)ist nicht schlechthin dem Gesänge entgegen, wie wiraus mchrern Psalmen sehen i); kurz, Inhalt undGegenstand machen zur Gattung nicht, sondern dieArt der Behandlung.

2. Sogleich ergiebt sichs, daß dieser Gesangeine Art -Melodie, mithin Fortgang, Plan,Entwurf in das Ganze des Liedes bringe, vondem die Bilderrede, außer so fern cs der Inhaltselbst gab, weniger wußte. Nicht daß ich aus Ho-raz oder Pindar ein Negelmaaß Vorschlägen wollte,

i) Ps. h.g. 78. f.