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Zur Philosophie und Geschichte Theil 4 (1820) Ideen ; 2
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Ideen zur Philosophie

Wolle, die seine Hund wärmte und suchte dos Einewie das Andere sich zuzucignen. Am Baum, zudessen Früchten ihn der Hunger führte, bemerkte erBlatter, mit denen ec sich gürten konnte, Holz dasihn wärmte u. f. So schwung er sich aufs Roß, daßcs ilin trage: er hielt cs bei sich, daß es ihn aber-mals trage: ec sähe den Thieren, er sähe der Naturab, wie jene sich schützten und nährten, wie diese ih-re Kinder erzog oder vor der Gefahr bewahrte. Sokam er auf den Weg aller Künste durch nichts alsdie innere Genesis eines abgesonderten Merkmalsund durch Fcstbaltung desselben in einer Thal odersonst einem Zeichen; kurz durch Sprache. Durch sieund durch sie allein ward Wahrnehmung, Anerken-nung, Zurückerinnerung, Besitznehmung, eine Ketteder Gedanken möglich und so wurden mit der Zeitdie Wissenschaften und Künste gebobren, Töchter derbezeichnenden Vernunft und einer 'Nachahmung mitAbsicht.

Schon Baco hat eine Ersindungskunst gewünscht:da dis Tbeorie derselben aber schwer lind doch viel-leicht unnütz seyn würde, so wäre vielmehr eine Ge-schichte der Erfindungen das lehrreicheWerk, das die Götter und Genien des Menschenge-schlechts ihren Nachkommen zum ewigen Muster mach-te. Allenthalben würde man scben, wie Schicksal undZufall diesem Erfinder ein neues Merkmal ins Au-ge, jenem eine neue Bezeichnung als Werkzeug indie Seele gebracht und meistens durch eine kleineZusammenrückung zweier lange bekannter Gedankeneine Kunst befördert habe, diel nachher auf Jahrtau-sende wirkte. Oft war diese erfunden und ward ver-gessen : ihre Theorie lag da und sie ward nicht ge-