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Zur Philosophie und Geschichte Theil 5 (1820) Ideen ; 3
Entstehung
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Ideen zur Philosophie

schlingen, und in einem hohen Fiebcrzustande vielangestrengte Lebhaftigkeit beweise»; jene Lander rech-nen nur auf ihren inwendigen Kreislauf. Ein lang-sames Leben, wie der Murmelthierc, das aber ebendcßwegen lange gcdauret hat und noch lange daurenkann, wenn nicht äußere Umstande das schlafendeTbier tödten. Nun ists bekannt, daß die Altenin Allem auf längere Dauer rechneten, wie in ihrenDeukmahlcn, so auch in ihren Staatsgcbäuden; wirwirken lebhaft, und geben vielleicht um so schnellerdie kurzen Lebensalter durch , die auch uns Vas Schicksalzum-.

6. Endlich kommt es bcy allen irdischen undmenschlichen Dingen auf Ort und Zeit, so wie Keyden verschiednen Nationen auf ihre» Charakteran, ohne welche» sic nichts vermögen. Lage Ost-Asienuns zur Seite; es wäre lange nicht mehr, was eswar. Ware Japan nicht die Insel, die es ist: sowäre es nicht, was es ist worden. Sollten sichdiese Reiche allesammt jetzt bilden: so würden sie

schwerlich werden, was sic vor drei) - vier Jahrtau-senden wurden; das ganze Thier, das Erde heißt,und auf dessen Rücken wir wohnen, ist jetzt Jahr-tausende älter. Wunderbare, seltsame Sache über-haupt ists um das, was genetischer Geist und Cha-rakter eines Volks heißet. Er ist unerklärlich undunauslöschlich: so alt wie die Nation, so alt, wiedas Land, das sie bewohnte. Der Bramane gehörtzu seinem Weltstrich; kein andrer, glaubt er, istseiner heiligen Natur wecih. So der Siamese undJapaner; allenthalben außer seinem Lande ist er eineunzeitig verpflanzte Staude. Was der Einsiedler In-diens sich an seinem Gott , der Siamese sich an sei-