der Geschichte der Menschheit.
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so würde es vielleicht mehr annchmen; da aber diemeisten Menschen, und noch mebr die großen Staats-körper, sehr harte, eiserne Thiere sind, denen dieGefahr »ah ankommen müßte, ehe sie ihren allenGang andern: so bleibt ohne Wunder und Zeichen
alles wie es ist, ohne daß es dcßwegen den Natio-nen an Fähigkeit zur Wissenschaft fehlte. An Trieb-federn fehlt es ihnen: denn die uralte Gewohnheit
wirkt jeder neuen Triebfeder entgegen. Wie langsamhat Europa selbst seine beste» Künste gelernet!
5. Das Dascyn eines Reichs kann in sich selbstund gegen andre geschähet werden; Europa ist inder Nothwendigkeit beyderley Maasstab zu gebrau-chen , die 'Asiatischen Reiche haben nur Einen. KcinSvon diesen wandern hat andre Welten aufgesncht,um sie als ein Postement seiner Größe zu gebrau-chen oder durch ihren Ueberfluß sich Gift zu berei-ten; jedes nutzet, was cs hat, und ist in sich selbstgenüglich. Sogar seine eignen Goldbcrqwerke hatSina untersagt, weil cs aus Gefühl seiner Schwa-che sic nicht zu nutzen gekraute; der auswärtige Si- ^nesifche Handel ist ganz ohne Unterjochung fremderBelker. Bey dieser kargen Weisheit haben alle dieseLander sich den unlaugbaren Vortheil verschafft, ihrInneres desto mehr nutzen zu müssen, weil sie esweniger durch äußern Handel ersetzten. Wir Euro-
päer dagegen wandeln als Kaufleutc oder als Räu-ber in der ganzen Welt umher, und vernachlässigenoft das Unsrige darüber; die Britannischen Inselnselbst sind lange nicht wie Japan und Sina gebauet.Unsre Staatskörpcr sind also Thiere, die, uner-sättlich am Fremden, Gutes und Böses, Gewürze«nd Gift, Kaffee und Thcc, Silber und Gold ver-Philos, und Gesch. V. Th. D /elecn. ttk.