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12 (1853) Der Wildtöter : eine Erzählung
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Beute stürzt, beinahe sobald der Mensch anfängt zn fühlen und zudenken, und selten seinem eisernen Scepter entsagt, ehe beides beiihm anfhört, hatte einigen Einfluß sich erobert selbst über denRedlichkeitssinn dieses Mannes, der doch sonst in diesen Punktenals ein schönes Muster gelten konnte, wozu Entfernung von bösemBeispiel, Mangel an Versuchung zum Fehltritt und natürlicheGutartigkeit einen Jüngling zn machen vermögen.

Ihr werdet zngeben, Wildtödter, daß ein Mingo mehr alsein halber Teufel ist," schrie Hnrry, die Erörterung mit einerLebhaftigkeit verfolgend, die nahe an Wildheit gränzte,obgleichJhrmichgerne überredenmöchtet, daß derDelawaren-Stammnahezuans Engeln besteht. Nun widerspreche ich diesem Satz sogar inBeziehung ans weiße Männer. Alle weißen Mensche» sind nichtfehlerfrei, und daher könne» alle Indianer nicht fehlerfrei sein.Und so ist Eure Behauptung nackt und lahm. Aber was ich Be-weis nenne, ist dies;: drei Farben gibt es ans der Erde, Weiß,Schwarz und Roth. Weiß ist die vornehmste Farbe, und daherder Weiße der beste Mann; dann kommt Schwarz, und sind dieSchwarzen bestimmt in der Nähe der Weißen zn leben, als erträg-lich und tauglich zn Dienst und Gebrauch: und Roth kommt zu-letzt, was zeigt, daß Derjenige, der sie geschaffen, nie erwartete,daß ei» Indianer für mehr als halb menschlich gelten sollte."

Gott hat alle Drei gleich erschaffen, Hnrry."

Gleich! Sagt Ihr ein Neger sei gleich einem Weißen, oderich einem Indianer?"

Ihr geht immer zn früh los und hört mich nie ans. Gotthat »ns Alle geschaffen, Weiße, Schwarze und Rothe, und ohneZweifel hatte er seine weisen Absichten, daß er uns verschiedenfärbte. Doch hat er uns in der Hauptsache ziemlich mit dengleichen Gefühlen geschaffen, obgleich ich nicht läugnen will, daßer jeder Raffe ihre eignen Gaben verliehen. Eines weißen Man-nes Gaben sind christlich eingerichtet, während die einer Rothhaut