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II. Dichtungen.
Barden der Vorzeit, Homer und Ossi an, DaN-te, A r i o s t, Tusso, Äl i l t o n. „Die Töne eu-res Kiopsrocks sind zu uns herüber geschallet,"sprach M i I r o n. „Und seine Bardengesange,"sprach Ossi an. „Und seine lyrische» Herzenstöne,sprach Petrarka; noch bleibe er euch!" „UndGleim," sprachen Tyrtaus und Kleist, Ana-kceon und G uarin i. „Und Wieland" spra-chen Arioft und Horaz, ckenophon und Cer-vantes.
Da trat Lessing zu mir, mich freundlich um-armend. „Mit welchem Unkraut ist euer Parnaßjetzt bedeckt! Nie fehlte es ihm daran; aber waSist er jetzt worden! Komm zur S c h u l e A t h e n s."
Und sie stand vor mir lebendig, nach Rapha-els Gemahlde. Wie war dies in Elysium verklärt!Sokrates und Plato, Pythagoras, Ari-stoteles, Ep i kur, Zeno, und wer von Neuernder Halle der Weisheit wcrth war, Eampanella,Bako, Sarpi, Montag ne, Locke, Leib-nitz, Shaftesburi, Hartley, Montes-quieu, und viele andre. Friedlich besprachen siesich über die Ereignisse, Bemühungen und Entwürfeihres Lebens. Manches ihrer Worte, die ich dorthörte, ist meiner Seele noch heilig. Lächelnd wink-te Lessing auf den Eyniker: „Zu dem haben jeneKey euch mich gesellet?" — Winkelmann undMengs traten zu uns; wir sahen die Werkstatteder Künstler. Gesellig lebte die alte und neue Kunstmit einander; Zwiste und Streitigkeiten waren ver-schwunden. Raphael undApelles, da Vinci,M i c h e l A n g e l o, Bramante, Palladio,der verschiedensten Künste Künstler, nachbarlich den