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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 6 (1821) Dramatische Stücke und Dichtungen
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II. Dichtungen.

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Kehre zurück, Jüngling!" Ach kehrete mich aNihre Rede nicht, und ging weiter.

Du grrieth ich in eine ungeheure Wüste, inder ich kaum fortkommeN konnte ; der Gang im tie-fen Sunde ermattete mich sehr. Noch mehr verwun-derte mich, was ich sah. Knaben fußen um BodcNund spielten, zeichneten, bildeten im Sunde; andrehauchten Saifenblasen in die Luft. Andere theiltendie Sandkörner.Was thut ihr?" fragte ich sie.Wir trennen das Schone vom Angenehmen, dasGute vom Schönen, um dies rein zu gewinnen;wir machen das Schöne." Ich eilte weiter.

Und kam an das Land des Abscheus. SeineGestalten auszudrücken, hat die Sprache keine Worte,Wir suchten das Land der Schönheit im Landeder Wollust, ächzten die Elenden, und liegen hier."Schaudernd eilte ich vorüber.

Als auf einmal mich welch ein schon uM sichlest-ftnes Thal empfing! Erfrischend wehrten seine Lüfte;erquickend blühten mancherlei) von mir noch Nie ge-sehene Blumen rings umher > und auf den Zweigender Baume lockten mich ambrosische Früchte. Dur-stend wollte ich einige brechen, aber die Zweige wi-chen Meiner Hand; die Blumen wandten und ver-schlossen sich, gefühlvoll wie eine Mimosa. Daertönte eine liebliche Stimme:Beleidige nicht denGarteN der Unschuld! Kein Ungeweihter darfihn berühren. Im lauternden See bad' er zuerst."Ich schaute umher, und siehe da, von Gebüschen be-deckt, der Helleste Spiegelsee, den je mein Aug' er^blickte. Ein Gebilde von weisem Marmor, die Göt-tin der Gesundheit, stand in seiner Mitte aufeiner Muschel, um welche die Wellen freundlichHerders W. z, sch.Lit. u.Kunst, VI. P