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II. Dich t ungc n.
Mit stiller Rührung Hütte der Greis dies ge-sprochen; die Sonne ging unter, der Mond eiuf.Ein paar Gesandte der kleinen Gesellschaft luden unszu einem Spaziergange ein; er endigte zwischen Grä-bern. Zwey Geschwister batten im vorigen Jahreihre Geschwister, ein Neffe seinen Oheim verlohren,der als Vater ihn geliebt und erzogen hatte. Denk-male der Liebe standen auf den Gräbern der Verstor-benen; und mit herzlicher Einfalt bekannt?» die Ue-bcrblicbcnen den Abgeschiedenen den Dank für ihrLeben. Nickt Worte waren es, was sie sprachen,sondern Thaten, die sic bervorriefen, Situat i o-nen des Lebens, an welche sie die Abgeschiedenengleichsam erinnerten, und zu denselben vom Himmelherab riefen. Der Mond schien freundlich.; schönging die Sonne unter;, es dünkte, uns sammtlich ei-nige Augenblicke, als ob die Verstorbenen noch mituns wären. An ihren Gräbern ward ein Bund ge-schlossen, ein Bund des unsterblichen Dan-kes gegen sie, und des freudigen Fortlebensin und mit einander durch Wohlwollen,D a n k und. t h a t i g e L i e b. e..
Wir schieden. Der Freund, der mich eingeführthatte, begleitete mich und machte mir im Namenseiner Freunde ein Geschenk, das G c s a ng b uchder Gesellschaft; die dry) bekleideten Grazien standenvoran. Ich freuete mich, in ihm die schönsten Ge-sänge der Dichter alter und neuer Zeiten zu finden,die diese drey Huld innen des menschlichenGeschlechts besungen Hatten, kein einziges ent-ehrendes Lied des Bacchus, Mars oder der sinnlichenVenus, fand ich darunter. Noch erfreuender aberwars für mich, als auf den folgenden Eag mein