verdienten und berühmten Mariner und Weiber lautgeseyert werden; das stille Verdienst sollte diesemverborgnen Tempelchcn heilig bleiben. „Ihr könntnicht glaube», sagte er, was eine laute Anerken-nung und richtige Abwägung srcmdcrVcr-dlenste für eine heilsame Kraft aufs menschlicheGemüth hat. Sie gibt ihm Bescheidenheit unbWürde, Schranken und Umriß, Entschluß und De-muth. Wenn ich, sagte mein Bruder, mit euch indies Pandämonium treten und euch erzählen würde,was jeder dieser Geister fürs menschliche Geschlechtgedacht, gewollt oder gekhan hat? wie weit ers brachte,und warum es nicht weiter gedieh? wie würdet ihreuch freuen, wie würdet ihr hoffen und danken!" —
„Und warum richteten Sie ein solches Denkmalder Verdienste nicht auf?"
„Theils, well mein Bruder nicht bcy uns blieb ;am meisten aber, weil wir kein« Gelehrte sind, unsalso auch die namentliche Erinnerung aller ver-dienten Männer in allen Zeiten nicht obliegt. Wirwiesen ihn in seine Bibliothek, als in ein ach-tes Pandamonium, wenn er in ihr Bücher undBilder gut sammle; und versicherten ihn, daß unsbas Tempelchen des namenlosen, stillen Verdien-stes heilig bliebe. Meine Kinder, wie hold und süßist die Grazie eines namenlosen, stillen Verdienstes!Was ist Name? der Schall einiger Sylben, der mituns keine Gemeinschaft hat. Unsre Form selbst, istsie nicht abwechselnd und verschwindend? Aber wirhaben empfangen und sollen geben. Ver-webt in die Kette der Dinge können wir nicht an-ders als auf einander wirken; wie wollen wirS