II. Dirhcungen.
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für sie, sondern in ihnen, alle Künste der Arbeit-samkeit und des stillen häuslichen Fleißes. Mit derPenelope webte sie ihr frommes Gewand, und er-quickte die Harrende durch Thrancn ihrer gcdultigenHoffnung. Selbst den Tod lehrte sie einige Edleihres Geschlechts verachten. Sie gab der Arria denDolch in die Hand, und verwandelte die Kohle derPorcia in glühenden Nektar. Ihren besten Lieblin.gen aber, Männern und Weibern, gab sie ihrBild, das Palladium der Unschuld. Als Siegerinerschien sie jetzt im Olympus, ohne Stolz, in ihrerbescheidenen schweigenden Größe. Jupiter gab ihrdas menschliche Geschlecht, um welches sie die grös-sesten Verdienste hatte, zu eigen, und sie erwähltesich, statt aller Lustbarkeiten des Himmels, die Erdezu ihrer stillen und vertraulichen Wohnung. Amliebsten wohnet sie bey dem überlegenden und ge-schäftigen Weisen, und freuet sich des stillen Glückseiner guten Erziehung, eines häuslichen, arbeitsamenLebens. Dafür höhnte nun fceylich die umschweifen-de Venus sic mit dem Symbol einer dunkeln Nacht-eule; das Schicksal selbst aber sandte ihr, als dereinzigen und besten Ausführerin seiner Rathschlüffe,ein Sinnbild edlerer Art, den Sphynx, das Bildeiner verborgenen Weisheit.
Noch ist dein Reich, 0 große Göttin, hie undda nur im Dunkeln auf der Erde; möge cs bgldein allgemeines lichtes Reich werden!