II. Dichtungen.
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du mitten durch den Orkus führen; ich wehre dirnicht den Weg.
Das Schicksal winkte Ja, und Merkur verließden gerechtesten der Throne.
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Welch eine andre Scene begann nun auf derErde! Die Himmlischen und Unterirdischen waren imfeindlichen Kampf mit einander um die glücklich-un-glückliche Menschenheerde: denn ihre Grenzen warenvom Schicksal geschieden, und die gerechte Nemesiswar Bewahren» dieser Grenzen. Der Schlund desTartarus brachte Unheil ans Licht: Krankheiten undSeuchen, Erdbeben und Feuerströme stiegen hervor;das verführende Gold und das mordende Eisen. DieParzen webten und schnitten ab: die Erynnien
schwungen ihre Fackeln in die Herzen der Menschen;doch nicht anders, als ihnen die thatcnverzeichnendeNemesis Erlaubnis gab und winkte.
Gcgenthcils thaten die Götter aus helfendemMitleid mehr für die Menschen, als sie zur bloßenZeitkürzung würden gethan haben: denn die Elendenwaren ihr Werk. Merkur ging hernieder und gabihnen das Geschenk der Sprache^ Apollo ging her-nieder, und ward ein jugendlicher Hirte: er lockte siein ein friedliches Thal und erweichte die Herzen derJugend durch Gesang und Liebe. Bacchus ginghernieder und zeigte den Menschen die erquickendeTraube: er preßte sie in den Becher des GastrechtS,