n. Dichtungen.
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„Ein kurzes Leben sey den Lebendigen auf ihrerneuen Erde bestimmt; und da sie aus dem Felsenhervvrgebracht ist, so sey der Sterblichen Leben einhartes Leben. Das Metall in seinem Schvoße seyihnen ewige Mühe, ein immer wachsender Haderund Vielen der mordende Tod. Brüder werden Brü-der erwürgen, und Hirten der Menschen ihre Völkerschlachten. Der Freund stellt seinem Freunde nachLeben und Ruh; und selbst die süßen Gaben derHimmlischen, Verstand und Uebcrredung und Liebe,werden ihnen ein immerfließendec Quell des Jrr-thums und des Truges und des Jammers. Also willes das Schicksal^"
Erblasset staNden alle Götter da, als Merkursprach: denn eben als er Noch sprach, trat schon dieDienerin des Schicksals, die ehrwürdige Nemesisheran, sie- die immer die Erde durchwandert, zuvergelten das Gute - zu strafen das Böse. Ungese-hen geht sie umher und zeichnet die Thaten an; undwie sie ihr Buch der Unerbittlichen vorlegt - so wagtdas Schicksal.
L.
Die Götter waren bestürzt; doch nicht ohneRach und Hülfe. Sie wußten - das Schicksal seyunerbittlich- aber auch gerecht; widerrufen laßt sichsein Ausspruch nicht, aber er läßt sich anwenden undmildern. Im Unheil, das Merkur gebracht hatte,war nicht bestimmt, daß die Ncuerschasfnen ein Ei-genthum der Unterirdischen seyN sollten; noch wem-
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