n. Dichtungen.
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Der Sphinx.
Eine Erd- und Menschen geschieht e.
1 .
Sehet ihr jene dunkle Wolke? sprach JupiterSN einem Tage, da die Götter in Freude lebten.Helldunkel und verwirrt schwebt sie tief unter unsermFuß in den Lüsten; was gilts, wenn wir sie zu ei-nem Wohnplatz belebter Wesen und zu einem neuenSpiel unsrer Freuden machten? Er sprachs, undalle Götter stimmten ihm bey.
Sogleich sandte Rhea, die Mutter der Götter,den künstlichen Vulkan hernieder, und gab ihm vonihrem ewig-brennenden Altar das himmlische Feuerin seine Hände. Ungestüm fuhr er hernieder undzerstieß am Felsen, dem Kern der Wolke, seinenFuß, daß er noch davon hinket. Er ging iN dieKlüfte des Felsen mit seiner Flamme, und bereitetesie zum Heiligthum der Vesta: er bildete Gange indenselben, wo er noch seine Metalle schmiedet.
Juno, seine unsterbliche Mutter, sah ihm nach,und erheiterte mit dem Lächeln ihres Blicks die ober-ste trübe Lust. Neptun goß seine Wasser aus dieErde: da wurden Meere und Ströme. Pallas warfihren Schleyer hinab: da ward die schöne Blaue der
Herders W. z. sch. Lic. u. Kunst. VI. M Oram. Ltü'cL«.