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Der Cid.
„Morgen,
Sprach der Abbt, komm morgen frühe wieder,Will es Gott, so soll dir Antwort werden."
Morgen, über- über- übermorgenKam der Mann und Hort' im tiefstem Jammer:Keinem Bruder sey die Antwort worden.
Endlich sprach der Abbt, gerührt vom Greise:„Geh noch etwa hin zu unsecm jüngstenEifrigsten und frömmsten Bruder. EinsamUnd entfernt lebt er in seiner Zelle;
Wohl vielleicht, daß ers dir sagen werde,
Wo dein liebes Kind sey? Er, der Jüngste,Er, der Edelstein in unserm Kloster,
Heißt Sm acagdus. "
Eilig sucht der VaterDen gottseligsten, den jüngsten Bruder,
Der entfernt in seiner Zelle lebte,
Und ihn, fast verdeckt das Antlitz, hörte.
Abgehärmt, unkenntlich seinem Vater,(Denn er selbst war die verlohrnc Tochter)
Blickt Smaragd ihn an, voll tiefen Mitleids,
Weinend endlich stürzen beydc nieder,
Daß Gott selbst, die Quelle reichen Trostes,Dem Verlassenen Erquickung sende.
Dann erhebt er sich, der Unerkannte,
Tröstet und belehret seinen Vater,
Daß man Gott auch über seine liebsten
Kinder