Der Cid.
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Die wiedergefundene Tochter.
„Sagt, wo sind* ich meine süße Tochter?Meines Alters Trost, des Lebens Perle,
Die mich nie verließ, mich nie betrübte.
Einen Brautgam hat? ich ihr gelobet,
Der in tiefem Schmerz nun mit mir trauret,Suchten wir sie nicht zu Land' und Meere,Bey Berwandttn, Freunden und Bekannten,In den Klöstern aller Heilgen Jungfraun;Riefen sie auf Felsen und in Höhlen,
„E u p h r o f in c!" Nirgend eine Stimme;Nirgend ihrer sanften Stimme Rückhall. "
„Aus! ich will zu jenem Kloster wandern,Wo der Abbt mit drcymal hundertfunfzigBrüdern betet, will ihn weinend nnflehn,
Daß der hcilge Mann von Gott erfahre,
Wo mein einzig - liebes Kind ist. "
Sehnlich
Hülfesuchend eilt' er in das Kloster,
Warf in Trauerkleidcrn vor dem HeilgenMann sich nieder. „Heilger Mann, ich flehe,Daß du oder deiner Brüder EinerEmsig-betend es von Gott erfahre,
Wo mein einzig-liebes Kind ist.