Der Cid.
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dem man diese Gegenstände behandelte und ansah. Auchdie lateinische Sprache der mittleren Zeiten hat ihrePerioden und in diesen ihre sehr verschleimenSchriftsteller, gute, mittelmäßige, schlechte. Vol-lends der Geist ihrer Dichtkunst war vom römischenganz verschieden; und doch hats Liebhaber des Stu-diums dieser Zeiten gegeben, die auch ihnen ihreGrazie und Schönheit zugestandcn. Eine gewisseInnigkeit und schmucklose Einfalt, eine populäreHerzlichkeit und Rührung wird niemand, der die be-sten Produkte dieser Jahrhunderte kennet, ihnen nichtabsprechen können. Dem sey aber wie man wolle;damals schrieb man die Legenden für seine Zeit, unserzähle man, wenn man will, die denkwürdigsten fürunsre Zeiten.
„Wozu dies Alles? Etwa das Studium derLegende unbedingt anzuempfehlen, sie unbedingt zurühmen?" wahrlich nicht. Blos der Gesichtskreissollte bezeichnet werden, in welchen die Legende ge-hört, mithin auch der Gesichtspunkt, aus welchemman sie anzusehen habe.
Bey den Griechen gabs viele Legenden. In al-tern Zeiten hießen sie Sagen; nachher wurden sieausgeschrieben, in Gesänge gebracht und eine Mytho-logie daraus geformet. Jeder berühmte Tempel, jedesGötzenbild, jede Stadt, >eder Heldenstamm hatte sei-ne Legende. Oder sind in den Homerischen Hymnendie Erzählungen von der Lato na und dem Apoll,von Hermes, der Aphrodite, der Demeteretwas anders?