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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

Sogar die Schäferwelt der Griechen hatte ihreLegenden. Vom guten Daphnis, vom schönen Ado-nis erzählte man sich die alten Sagen und wieder-holte und feyecte sie in Liedern und Gebrauchen.Womit konnten sich Schäfer leichter und angenehmerunterhalten, als mit alten Traditionen, mit Wun-der- und Zaubermährchcn?

Ware die Legende der mittleren Zeiten so ge-nutzt, als es die Griechische war; wäre jeder Wohl-thäter des Menschengeschlechts auch aus diesen dun-keln Jahrhunderten in dem Tone gepriesen, der fürihn gehörte; hatte jede Stadt, jede Kirche, jede guteStiftung ihrem Heiligen diese Muse erweckt, wiemanches Gute wäre dadurch befördert worden! Beyeinigen ists geschehen; cs giebt einfachgroße undrührende Hymnen, die aber unsre Zeit nichtkennet oder nicht liefet. Vielleicht wird man auchnachstehende Erzählungen, die ich dem lehrendenIdyll näher zu bringen suchte, nicht lesen mögen.Und so seyn sie denn, wie die, von denen sie erzäh-len, begraben! Vielleicht gehen sie in einer an-dern Zeit fruchtreich hervor. ()uis8c:ant in xaos.