Der Cid.
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Glanz den zum Himmel Eilenden umschwebte. —Hier laßt sich die Phantasie der Empfindung wederetwas vorschreiben noch ausreden.
Ein Gleiches ists mit dem Wunderbare», dasdie Legende jetzt, und hie und da auf die ganzeNatur verbreitet. Jedermann weiß, daß ihre Zei-ten für die wahre und rechte Naturwissenschaft nichtdie blühendsten waren; die Gesetze der Astronomie,die Verhältnisse der Körper gegen einander warennoch nicht in das Licht gesetzt, in welchem sie demaufgeklärten Theil unsrer europäischen Nationen jetzterscheinen. Was Wunder also, daß man in derDämmerung damaliger Zeiten alle Erscheinungen derNatur zu sich so sprechen ließ, wie das Gcmüth,wie der Zustand des Herzens cs verlangte? DemEinsamen, dem ^Geängsteten, dem Peinlichen, wie-derum dem Begeisterten, dem Entzückten spricht Al-ses. Der Zweifelnde sucht allenthalben Belehrung;der Verlassene merket auf jeden ihm entgegenkom-menden Wink. Lasset also jenem Verirrten einenStern erscheinen, der ihn leite; diesem Durstendenentspringe eine Quelle, jenem matten Wandrer ent-sprieße ein Palmbaum in der Wüste. Hier falle aufdes Frommen Gebet ein längst erwünschter Regenund erquicke die lechzende Au; dort komme ein Ha-gelwetter, ein Donner zu rechter Zeit, und schalle inOhr und Seele. Jetzt laute die Glocke von selbstund wecke auf; hier erscheine ein Thier und schreckeund warne. Oder ein Vogel bringe himmlische Bot-schaft; ein Adler, ein Storch, eine Schwalbe, eineTaube gebe der wartenden Menge Muth, der zwei-felnden Menge Bestimmung. Im ganzen Altcrlhumsind Augurien und Präs.agien eine geglaubte