Der Cid.
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Angelanget mit Kameelen,
Traten vor ihn die Gesandten;
„Ruy Diaz, (sprach der EineMit hinabgesenktem Blick)
Ruy Diaz! tapfrer Feldherr!
Unser mächtig-großer SultanBeut dir seine Freundschaft an.
Bey dem Leben Mahoms schwur er:Hakt' er Dich in seinem Lande,
Wohl die Halste seines ReichesGab' er gerne Dir als Freund.
Seine Achtung Dir zu zeigen.
Sendet er Dir die Geschenke." —
Ihm antwortete der Eid:
„Sagt dem Sultan, Eurem Herren,Daß die Ehre seiner BotschaftIch empfange unverdient.
Was ich that; es war nur wenig;
Was ich bin, ward oft verlaumdet.
Hätt' er sich bey uns erkundet,
Wer ich sey? Er hatte schwerlich,
Mir die Ehre nicht erzeigt.
"Jndeß, war' er Christ, ich machteIhn zum Richter meines Werths."
Also sprach der Eid und zeigt»
Ihnen darauf seine Schätze:
Die Gemahlin und die Tächter;
Zwar nicht überdeckt mit Perlen,
Ohne Schmuck und Edelsteine,
Doch des Herzens Gut' und Unschuld.Sprach aus jeglichem Gesicht.
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