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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
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Der Cid.

Der die Eisenstimme kannte,

Wandte sich und gieng zurück.

Blaß von Todesfurcht und Schrecken,Schleichen jetzt die Grafen seitwärts,Wahnend, daß zu ihrem SchimpftDieser Scherz bereitet sey:

Darin stärket sie ihr Oheim,

Der zur Hcicath sie begleitet,

Und so werden Eins sie Alle,

Abschied schnell vom Eid zu nehmen,Wegzuzichn mit ihren Weibern,

Und zu rächen an den Töchtern,

Was am Vater sie nicht könnten

O des schändlichen Beginnens!

O des bübischen Bcrraths !

Ehrerbietig treten beydeVor den Cid, Abschied zu nehmen,Heimzuzichn mit ihren Bräuten,

Und die Hochzeit dort zu feyern,

Also wünschte es ihr Vater."

Eid, befremdet und betroffen,

Hielt in seinem großen HerzenBeyde'nicht für niederträchtig,

Nur für launig und unhöflich;

Doch der Mutter Herz wehklaget,

Und es schlägt das Herz der Töchter,Unter Seufzern, unter ThronenScheidend; Eid begleitet sie.