2i§. Der Cid.
„Guter Cid, genießt das Eure,
Sprach Alfonso; mir genügetEurer Thaten Ruhm, die EhreEines Fsldberrn und Vasallen,
Wie kein Ehristenreich ihn hat;
Gerne wünscht' ich Euren TöchternStandesmaßige Gemahle;
Und da haben sich zwey GrafenReiche Grafen Carrion,
Brüder, sie von mir erbeten;
Uebel wäre nicht die Heirath,
Und ich steh' für die Gefahr."
Sprach der Cid: „Sie sind die Eure,Guter König, und TimenensWille ist gewiß der Meine;
Die ich über alles liebe,
Meine Töchter schenk' ich Euch."
Traten zu ihm beyde Grafen,
Küssetcn dem Cid die Hände,
Nach Kastiljen zog der König,
Nach Valencia zog der Cid.