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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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214
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2i§. Der Cid.

Guter Cid, genießt das Eure,

Sprach Alfonso; mir genügetEurer Thaten Ruhm, die EhreEines Fsldberrn und Vasallen,

Wie kein Ehristenreich ihn hat;

Gerne wünscht' ich Euren TöchternStandesmaßige Gemahle;

Und da haben sich zwey GrafenReiche Grafen Carrion,

Brüder, sie von mir erbeten;

Uebel wäre nicht die Heirath,

Und ich steh' für die Gefahr."

Sprach der Cid:Sie sind die Eure,Guter König, und TimenensWille ist gewiß der Meine;

Die ich über alles liebe,

Meine Töchter schenk' ich Euch."

Traten zu ihm beyde Grafen,

Küssetcn dem Cid die Hände,

Nach Kastiljen zog der König,

Nach Valencia zog der Cid.