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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
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213
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Der Cid.

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In Valencia mit Ximenen,

Und mit seinen beyden Töchtern,Donna Sol und Donna Elvira,Die er über Alles liebt.

Ringsum in Kastiljen giengenBon ihm Wunder-Neuigkeiten,

Also daß zwey junge Grafen,

Reiche Grafen Carrion,

Vor den König Don AlfonseBittend traten, daß er beyde,

(Brüder waren sie) vermähleMit den edlen Töchtern Cids.

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Don Alfonse, kein Bedenke»Findend an der reichen Heirath,

Lud den Cid, ihn in Requcnna,

Zu besuchen, sprach mit ihm,

Viel von seinen Wunderthaten,

Von den Schlachten, von den Siegen;Rechenschaft gab ihm der C i d.

Aber Ihr seyd alt geworden,Guter Cid," sprach Don Alfonso.Großer König, sprach der Feldherr,Sv viel Sorg' und KricgesarbeitMacht schon alt; kaum hakt' ich Ruhe,Kaum Erholung Einen Tag.

Alles indeß überstanden,

Ist Valencia Euch gewonnen,

Voll Vergnügen, voll von Gütern,König, Euer Eigenthum."