2vo. Der Cid.
Und sprach weiter: „Eine Quell?,
Abzuwaschcn solchen Flecken,
Quellet in des Feindes Brust.
Feindes Blut tilget die SchandeDes Verzagten. Lieber sterben,
Junger Mann, als scheun sich müssen.
Und sich nicht erkühnen dürfen,
Mit den Braven umzugehn."
„An die Thatcn Eures Vaters,
Meines guten Freundes Pedro,
Pelaez, laßt uns gedenken;
Ha, wie spaltete sein Schwert!
Die Beyspiele solcher MännerSollen uns aufmuntern, JünglingsDas zu thun, was jeder braveMann gehalten ist, zu thun.
Bitten dürfen wir denn jeneAlte Teufel, daß sie wiederUns an ihre Tafel nehmen.
Sprecht mir, junger Mann, die Worte,,
Mir mit Mund und Herzen nach
„Lieber unterm Fuß der HeidenrosseSterben und zerquetscht, zertreten werden,Als daß Einer der lehend'gen Christen,Ehrlos uns vertreib' aus der Gesellschaft."
„Setzt Euch fest auf diese Worte, Jüngling,.Daß, wenn wir auf jene Ebne kommen,
Sie der Wind nicht etwa Euch entnehme.