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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
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198
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19^ Der Cid.

Aufzusitzen gleich nach Tafel,

Neu zu eilen ins Gefecht."

Lege nieder mich zum Schlafe .Nicht zu wachen und zu sinnen,

Wie auf Wegen des BetrugesIch erschleiche fremdes Gut.

Wach' ich auf, so gehts zu Felde,

Hier ein feindlich Schloß zu nehmen,Oder liegen es zu lassen,

Wie das Glück will, wie es fallt."

Bin ich einsam, so gedenk' ichAn mein Weib, und das mit Seufzen;Weinend mußt' ich sie verlassen,

Klagend, wie die Turteltaube;

Und wohl einsam, und wohl traurigLebet jetzt sie in der Fremde;

Doch sie lebet glücklich dort."

Uebrigens, ihr hohen Herren,

Kann und darf der Cid antwortenJedem, wer es sey, der fragt.

Er darf seine Seel' enthüllenOhne Lug' und ohne Schaam."