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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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179
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Der Cid.

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Sahst Du ihn dagegen aberLieber geben, als empfangenUndankbare Fürsten drücket,

Drückt und dränget nichts so schrecklich,Als großmüthgcr UntcrthanenEdelmuth auch gegen sie.

Geht dann, gehet, Don Alfonso,Euer Bann sey denen Strafe,

Die an Hofe, Müßiggänger,Fürchterlich sind nicht den Mauren,Aber manchem edeln Mann,

Dessen Weib sie seitwärts locken,

Locken, wie die jungen Hirsche,

Wenn der Mann für Lieb' und EhreKämpfet und zu Felde liegt.

Unglück, Unglück Dir, o König!Gunst und Wahrheit waren EinmalNur beysammen in der Welt.

Du, Du gehst umringt von Hunden ,Hunden, dir Dir heute schmeicheln,Morgen bey dem ersten FehltrittDich anfailen, Dich zerreißen.

-So umgeben ist ein König,

Der, von Günstlingen verblendet,Seiner Seele Blick verlohr."

Also sprach in ihrem ZorneEids Gemahlin, nie ablaffendSo zu reden, als wenn ThränenHemmten ihrer Klage Ton.

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