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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
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178
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Der Cid.

1,78

Nicht geblieben, wärst, 0 König,

Wärest Du ein Edelmann.

Du verbannst ihn welche Einfalt!Ueberall in der VerbannungSchafft sich Cid ein Vaterland.

Lassest beißen ihn vom 'Neide;

Der zerbeißt an ihm die Zahne:

Mein Cid ist bedeckt mit Stahl.

Lassest ziehn ihn mit dem Degen;

Wohl, Du wirst zurück ihn wünschen,Wünschen in der ersten Schlacht.

Eher schätzet man das GuteNicht, als bis man es verlohr.

Was Senkst du, daß ihn gereue ?Reut ihn etwas, 0 so ist es,

Feinde sich gemacht zu habenUm Freundschaft der Könige;

Ihrer Ohnmacht aufzuhelfen,

Furchtbar sich gemacht zu haben;

Deine Staaten zu vergrößern,

Tbat er Alles, was er that.

Ohn' ihn wären Deine ReicheNur Asturiens Felsen noch.

Und wie hat er Dir gedicnet?

Hält' er es gethan, wie jeneHofeskricger, die Dir schmeicheln,

Dich erheben, Dich belügen,

Jetzt noch wär' er Dir gar theuer,

Seine Dienste wohlbelvhnt.