Der Cid.
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Kemmcn von ihm alle meine Leiden;
So komm' auf ihn meine Gut' und Gnade;
Ich verzeih' ihm. Er darf mich belcid'genLhne Strafe: denn des jungen Ritters,
Seiner, in der pcächt'gen Kirche zu Coimbra,Werd' ich stets gedenken. — Aber dennoch" —
„Rückwärts, rückwärts, Don Rodrigo!Deine Ehre ist verloren!
Rückwärts, rückwärts, stolzer Cid!"
„Daß er nicht den Bruch des Eids verhindert',Den Don Sancho meinem Vater zufchwur,
Daß er seinem Raube nicht gewchret,
Der dem Don Garzia, Don AlfonfoIhre Reiche nahm; der Eine schmachtetIm Gefängnisse; der Andre mußteAu Unglaub'gen fliehen, zu den Heiden.
Daß Don Sancho meiner armen Schwester,
Die im Kloster jetzt von Milde lebet,
Toro, ihr rechtmäßig Erbtheil raubte,
Und der Cid auch dieses ihm nicht wehrte;
Daß mein Bruder nicht, und auch der Cid nicht,Tief erröthen , Mich hier zu bekämpfen,
Mich, die Schwester, mich, ein schwaches Weib nur,Die zu Waffen nichts sonst hat, als Thronen —Deshalb" —
„Rückwärts, rückwärts, Don Rodrigo!Deine Ehre ist verloren "
Rückwärts, rückwärts, stolzer Cid!"
Also sprach, gepreßt den BusenAn die Mauer, Donna Uraka;
So antwortet sie dem Cid,