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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
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Der Cid.

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Seit er seinen Eid an mir gebrochen,

Den er zuschwur einer Königstochter,

Mich zu schirmen; mich, die einst ihn liebte,

Und noch jetzt sein Bild in diesen MauernEhrt, in Mauern, die er kommt zu stürmen.

Seit, von seinem neuen Glücke trunken,

Er vergaß die schönen Jugendtage,

Die an meines Vaters Hof er lebte">

Rückwärts, rückwärts, Don Rod rigolDeine Ehre ist verloren!

Rückwärts, rückwärts, stolzer Cid!"

Dem mein Vater Ritterwaffcn reichte,

Meine Mutter selbst den Zelter zuführt',

Ich anschnallete die goldnen Sporen,

Knieend auf dem Marmor. Er bemerkteDamals nicht, was jedes Mädchen merket;

Er vergiftet, was er war, und denkt nur,

Was er ist. Auch ich, so manches dacht' ich,

Was der Himmel mir um meiner FehlerWillen nicht vergönnte. Meine ElternHoben ihn; Er stürzte mich hernieder.

Weil ich denn um seinetwillen weine"

Rückwärts, rückwärts, Don Rodrigo!Deine Ehre ist verloren!

Rückwärts, rückwärts, stolzer Cid!"

Ich ein Weib, dazu noch jung und zärtlich,Kann ihm zwar kein Leid vom Himmel wünschen;Hat er mich mit seinem Stolz beleidigt,

Hat er innig mir das Herz verwundet,