Der Cid.
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26.
Auf Zamora geht der Feldzug,Auf die feste Stadt Zamora!Zahllos ist das Heer der Krieger,
Zahllos Königes Entwürfe.--
Tapfrer Cid, du edler Feldherr,
Vor Zamora ziehest Du?
Unterweges spricht der KönigZu ihm: „Freylich! ausgehaucnIst die Stadt, wie aus dem Felsen,Der ihr anliegt, wie ein Panzer.
Dick wie eines Mannes LangeIst die Dicke ihrer Mauern;
Und die Thürme dieser Mauern,
Ihre Vesten aufzuzahlenForderte wohl einen Tag.
Abzuleiten den Duero,
Der sie einschließc wie ein Mädchen,Ist ganz über Menschenmacht.Uebergabe mir ZamoraMeine Schwester; Cid, so hatt' ichEine Vestung; in ganz SpanienWar' ihr keine Veste gleich.
Guter Cid, von meinem VaterAls ein Kleinod mir vererbet,
Eidlich mußten wir versprechen,Lebenslang Euch hoch zu ehren,
Und zu folgen Eurem Rath;
Herders W. z. sch. Lit. u. Kunst.lll.
I v-r n-r.