Der Cid,
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Und cs badet sich in ThranenIhr bescheidnes Angesicht.
Seufzend nimmt sie ihre Feder,
Manche, manche zarte Klage,
Mehr als tausend liebevolleBitten schreibt sie dem Gemahl,
Den sie wohl erweichen könnten,
Wenn die Ehre nicht in FelsenWandelte der Helden Herz.
Nochmals nimmt sie jetzt die Feder,
Und mit neuer Klag' und SeufzenSchreibt sie auch an ihren König,
An den edelsten der Welt:
„Guter-, hvciser, großer König,
Sieghaft und gerecht und bieder,
Eure Dienerin TimeneKlaget vor Euch , über Euch."
„Scherz nur war cs, Don FernandEurer königlichen Laune,
Die mir den Gemahl einst gab.
Denn wohl wenig junge FrauenWaren weniger vermählet,
Als ich bin; verzeiht, o König,
Und allein durch Eure Schuld."
„Diesen Brief schreib' ich in BurgosWo mein Leben ich verwünsche,
Und auch Euch viel Böses will:
Denn von den Geboten Gottes,
Welches gibt Euch recht, o König,