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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
Seite
105
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Der Cid.

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Wo mein Herr, der König, Hof hält,Bin ich selber ein Vasall.

Der Tribut, den Ihr mir bringet,

Cr gehöret meinem Herrn."

Sagt," erwiedcrte der König,Euren Herren, daß ihr LehnhcrrKein Monarch zwar sey, doch leb' erMit Monarchen. Ich besitzeNichts, was ich nicht Ihm verdanke,Meinem Feldherrn, Eurem Cid."

Also kehrten die GesandtenRückwärts, ohne recht zu wissen,

Wer Vasall und König sei).

19.

Sehnlich wartete SimeneIn den Sälen ihres Pallasts,

Sehnlich harrt' sie aus Rodrigo:

Denn die Stunde der EntbindungNaht, die grausamsüße Stunde;

Ihres Lebens, wie sie hoffet,Freudenreichster Augenblick.

Eines Morgens, (es war Sonntag)Meldeten sich ihr die Schmerze»,