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Der Cid.
„Ach zum Unglück Eures ReichesWäret Ihr geboren, König,
Wenn, so lang ihr lebt, ein AndrerHier gebot' in Eurem Reich!"
„Nimmermehr soll es geschehen;
So lang' Ihr lebt und ich lebe.
Denn, o König, jede Ehre,
Die Euch Gott gab, zu erhalten,
Ist uns, Euern Dienern, Pflicht,
Wer Euch anders rieth, o König,
Rieth Euch sonder Ueberlegung,
Und vermindert Euren Ruhm.
Fodert sie heraus, die Drohcr,
Die Ausfodrung ist des Königs;
Die Ausführung ist des Kriegers;
Fodert sie; ich nehm' es auf."
„Denkt, o König, und bedenket.Wir erwarben Euch Castiljen,
Wir mit Ehre, Gut und Blut;
Eher gab' ich auch mein LebenHin, eh' diese fremden WespenZehren sollen unsre Beute,
Ernten unsrer Siege Frucht.
Denn, o König, gebt Ihr ihnenEtwas, o so bleibt Euch — Nichts."
Und so führt der unverzagteCid zehntausend wackre MännerDurch die Alpen hin ins Feld.
Ihm entgegen zog Graf RaimondBon Savoyn, mit vicley Rossen,