D e r C i d.
„Gegen König Don FernandoBon Leon und von CastiljcnHeil'ger Vater, klag' ich hier.
Jede Christenmacht erkennetMich für ihren Herrn und Kaiser;
Er verweigert mir die Ehre,
Er verweigert uns Tribut/'
„Zwingt ihn dazu, heil'ger Vater»Zu Erkaltung, wie des Glaubens,
So auch unsrer beyder Reich'."
Drohende Befehle sandleViktor jetzt zu Don Fernando,
Einen Kreuzzug ihm ankündcnd,
Wenn er nicht dem heil'gen StuhleUnd dem Kaiserthum der DeutschenEhr' und Gaben willigte.
Lange stand Castilstns KönigIn Gedanken; wohl erwägend,
Wenn die Sache fürder schritte,
Die Gefahren seines Reichs.
Alle riethen nachzugeben,
Nachzugeben größrcr Macht.
Nur der Cid (er war abwesend;In der ersten Zeit der Lic eSchlummernd an Kmenens Brust.)
Aber als er von der" BotschaftUnd von König? Ratb gehöret;
Eilt' er und sprach zu ihm so: