Der Cid.
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te Fürsten zu Hülfe gerufen wurden. Aber die mo-rabetischen Hauptleute zweifelten, ob der alte Josepheine Heerfahrt unternehmen würde. Der Emir Mo-stajn wußte keinen andern Rath als übermenschlicheTapferkeit; er kenne Cid's beharrlichen Much *).Der Fürst von Albarlracin ließ ihnen sagen, daß erwider diesen Mann schlechterdings nichts vermöge.An dem castilianifchen Hof bekamen sie die Erklä-rung, daß Alfvnso ihre Stadt allezeit dem Cid lie-ber als Arabern gönnen werde. Nur mepnten dieRache Bcrenguel's des jungen, des katalanischenGrafen **), durch Belagerung von Oropeza eine Di-version zu machen, während welcher die Stadt sichversehen könne; doch schnell ergriff sie die Furcht.Mürviedro aber, in ungewissen Hoffnungen, und dieVerspätung des letzten Tags natürlich wünschend,bat um Verlängerung des Waffenstillstandes.. „Auf„daß ihr erkennet," sprach der Cid, „wie wenig ich„von dem Entsatz eurer Könige fürchte, zwölf Tage„noch! Wisset, wenn ihr auch dann Umtriebe sucht,„so wird eure Stadt in Asche verwandelt, so fallt„ihr Durch die Scharfe des Schwerstes." Pfingstenkam, des Stillstands Ende, kein Entsatz, keine Hoff-nung, noch der Much neuer Bitte. Da bedachteCid, was es Bürgern'seyn muß, in die Vaterstadt,
*) Homo cerviois et praolistor kortissimus.
")Des versöhnten Bcrenguel's Neffe und Nachfolger,aber in seinem dreyzehendep Jahr.
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