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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

in ihre Häuser fremde Krieger einfallcn, ihr Eigen-thum sich zueignen, ihre Ordnung, ihr Glück schmä-hen und zerstören zu sehen, gab von selbst noch übersechs Wochen *), damit sic mit ihren Weibern undKindern und mit ihren Sachen gemächlich ausziehenkönnen. Wann sein Arm die Bewaffneten überwun-den, so bezwang seine Güte die Herzen **). Sie,gerührt, ehrfurchtsvoll, zogen von dannen. Solche,die blieben, um hinterlgssenes Gut für sich oder dieMorabetcn zu rauben, wurden, da sie dasselbenicht .gut machen konnten, mit Gefangniß be-straft.

Don Rodrigo Diaz der Eid Eampeador,derzu guter Stunde gebohrne, zu guter Stunde umgür-tcte Ritter ***-)," starh zu Valencia, im vierte»

*) Wenn, wie wir glauben, Murviedro in demlogösten Jahr erobert wurde (Valencia eroberteCid logst im April; im Juni starb DonSancho;wir nehmen die letzten Monate für den gemein-schaftlichen Zug mit Don Pedro; die ersten dreyMonate »og5 für di? Belagerung von Almena-ra), so ist zu merken, daß Pfingsten am rZtenMay gewesen, und er. ihnen bis S. JohannBaptisten Zeit ließ.

**) kpir Panda« bonitadis, np gmos srinis subsAip,olernendia mäßig vioerid; Roder ich San-chezBischofPalenzahey Risco.

"*) So wird er im Poem hundertmal ohne Nennungseines Namens bezeichnet: