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I-VI D e r C i d.
rechten Zweykampf der Jünglinge, mit Mannen, dieEid nennen würde. Sie suchten diesen abzulehnen;aber der König war für das Recht. Mit schlechtverstellter Scheu ritten sie in die Schranken; dakamen die Ritter des Cid, rannten sie und ihren.Oheim herunter; das entehrte Leben wurde ihnengelassen.
Von den öffentlichen Thatcn des Cid war dieletzte jene, welche in Hannibals Leben die erste, dieEroberung von Sagunt; und nach dreyzehnhun-dertjahriqem Wandel der Dinge zeigten sich die Sa-guntiner der Vater würdig. Von der alten Maur,welche die treue Stadt umsing, wurde sie Murvie-dro genannt; noch heißt sie so. Groß war sie, undwohl auch durch des AltertbumS Glanz vor vielenanderen Städten ansehnlich *). Nachdem der Cidviele Städte bezwungen,^unversehens mit aller Machtstürmte er auf Murvicdro; fand Widerstand; härtersetzte er zu; jeder neue Anfall zeugte von erneuerterKraft. Da winkten sie ihm. „Es könne der Cam-„peador mit Billigkeit nicht begehren, daß eine welt-berühmte löbliche Stadt auf den ersten Augenblick„ihre Freyheit hingebe; man habe hier von Alters„her eine andere Sitte; lieber als die Schmach tra-„gen, werden sie allesammt umkommen." DceyßigTage gab Cid; wahrend welcher Zeit alle benachbar-
*) 1-rntus tsrnns in cognitione gentium; Chro-nik Rro. i.