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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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LII
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Der Cid.

DU

Zu derselbigen Zeit starb Don Sancho, zu Ar-ragonicn und Navarra König; Don Pedron, seinErstgebohrncr, welcher schon mit Königswürde So-brarbe und Ribagorza besaß, bestieg des Vaters zwey-fachen Thron. Da redeten die Großen von An'ago-nien mit ihm, daß er die Freundschaft des Campea-dor suche. Don Pedro an die Küste hinab; steschwuren den lebenslänglichen Bund.. Mil einanderzogen sic in die Gegend von Tativa, zwischen welcherund der See aus einem langen Bergrücken Moham-med, Josepbs Neffe, mit besseren Truppen eine vor-zügliche Stellung hatte *); in der See waren seineSchiffe. Sobald die Afrikaner des Feindes ansichtigwurden, erhoben sie überlaut Allah Allah, welchesFeldgeschrey in manches Heer Schrecken gebracht.Auch die Spanier wurden von Erstaunen ergriffen.Da sprengte Cid durch die Schaaren:Alle, dieihr sehet und höret, sind in unsere Hand gegebenauf diesen Tag." Jndeß Minapa, der Freund undHeld, auf einer Seite oder im Rücken , den Feindverwirrte, marschirtc Cid mit Pedro so unwidersteh-lich, auf, daß Mohammed geworfen, sein Heil in den

*) Diese und jene vorige Schlacht mag das Poemverwechselt haben, und laßt unter Valencia'sMauren eine (wohl jene erste) durch Joseph, diesezweyte, auch da, durch Bukar verlieren, welchesweder der Chronik Eids nach der von Fes Zusa-gen will, und im Poem der Wirkung wegen sogeordnet seyn mag.