XI. VI
Der Cid.
Macht versammelt war, fehlte ihm der Muth;worauf Cid, in Ecbarmung der Landschaft, alleinmit dem Herbst der Weinberge *) nach Zaragoza zu-rückzog.
Im nächstem Frühling **) bekam er Nachricht,wie, nach der Einnahme von Dcnia, von Tativa ***)die ganze Ostküste von der morabetischen Macht un-aufhaltbar überschwemmt, und was in vierthalbhun-dert Jahren so viele Helden befreyt, aufs neue mitSklaverey bedrohet werde; hievon sey Hauptursache,daß der Fürst von Valencia die Mvrabcten ausge-nommen und ihnen ein Blutbad der daselbst woh-nenden Christen erlaubt habe ch). Da machte Cidsich auf, mit etwa vierthalbkausend Lanzen chch), undsezte sich zu Cebvlla, welcher Ort auf einem Hügel,ein paar Stunden von der Stadt, nahe an der Seeliegt. Valencia war mit seinen Mandelbaumen,war mit Gärten -f-f-f) und arabischen Landhäusern
') Bielleicht weit er unter Mohammedanern desselbenentbehrte.
") ivgZ. Des Königs Zug sahen wir im Juni gs(Nro. gb); daß Cid zu Morella Weihnacht hielt,meldet die Chronik.
*") Dombay's Ab ulhassan. Auch Segura gewann2°seph>
f) Chronik Nro. i.
Zfs Poemü 36->o.
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