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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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XLV
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Der Eid.

XI.V

bekam *). Er, unargwöhnisch, hin. Sein Blickerkannte schnell, daß Mostaiins Herz nicht offen sey-Nicht lang blieb der Plan ihm verborgen. Wie im-mer wer aus Schwache böse ist, Mofttan bebte.Eid aber von fürbittenden Freunden umgeben, ge-dachte des Großvaters und Katers, und sah ihn.Dann marschirte er den Weg, welchen er einst vonAlmenara triumphirend heimzog. In den Bergenbey Fraga, an der Wüste Aragoniens, fand er denKönig Don Sancho, der, als er ihn sah, den Grollfallen ließ: also, daß der Campeador auch für

Mostaän Friede erwarb. Nachdem er Ungläubigendie Reue so gelohnt, plötzlich fiel er ein bey demUrheber seiner Unfälle, Garcia Ordonniz, seinemVetter. Ealahorra, Logronno, Naxera, Alfaro, inschnellem Sturm erobert, Flammen in ganz Rioja,die Flucht der geplünderten Menge, alles, rief zudem Grafen um Rettung "). Sieben Tage gab derCid, auf daß Ordonniz auf sey zur Schlacht. Weitund breit ***) ergieng die Mahnung: aber als die

Don Sancho wollte sich des Anlasses bedienen, daer Mostatn gegen Cid in großer Verlegenheitglauben mußte, und das Glück des wider ihngemachten Plans, mit Recht bezweifelte. SieheN. 27.

") Es ist keine Spur, daß jemals Alfonso ihm diesesvorgehalten; es ist aber auch nicht bekannt, wasin Rioja dem Ordonniz eigen, wie überhauptsein Berhaltniß darüber zu dem Könige war.

*") Von Pamplona bis Zamors.

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